Sonntag, 10. April 2011

Burrito für Diego und Frida

Masa Harina braucht ihr, um die flachen, mexikanischen Fladenbrote für eure Burritos herzustellen. Es ist das spezielle Maismehl für diese mexikanische Spezialität.
Ihr zaubert eine "Mojo verde" aus Koriander, nehmt schwarze Bohnen, zerkleinert Paprika, kocht Reis, mischt viele Gewürze.

Lasst euch verführen, ein Stück Mexiko zu erleben......

Die fertig gefüllten Burritos solltet ihr, damit sie schön in Form kommen, fest in Alufolie einschlagen. 

 
Seid ihr bereit, diese leckeren Burritos zu genießen?

Dann entfernt die Alufolie am oberen Teil und beißt so richtig mit Herzenslust rein!

Es lohnt sich wirklich, die Tortillas de Maiz selbst zu backen, die Burritos schmecken einfach nicht mit den Papiertortillas aus der Packung.

Da man hier sehr schlecht das "Masa Harina", das die Leute aus Mexiko verwenden, bekommt, nehmt feines Maismehl, das ihr im Ökoladen, oder auch im gut sortierten Supermarkt bekommt.

Für 8 Tortillas braucht ihr:

2 Tassen Maismehl und 1 Tasse Weizenmehl, Wasser, bis ein klebriger Teig entsteht, 1 Tl Salz.

Gebt den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte und schneidet den Teig in 8 kleine Stücke.
Die Teigstücke so lange noch mit Mehl verkneten, bis sie sich gut ausrollen lassen.

In einer beschichteten Pfanne mit ganz wenig Öl von beiden Seiten backen, bis diese typischen, braunen Blasen zu erkennen sind.

Damit die Maisfladen biegsam bleiben, jeden Fladen zwischen "Kleenex" legen.

Nacheinander alle Tortillas backen.


Grüne Mojo "Mojo verde"


1 Bund Koriander, 1/2 Bund glatte Petersilie, 2 Frühlingszwiebeln, ungefähr 1 Tasse Olivenöl und 2 Zehen Knoblauch mit dem Stabmixer zerkleinern, bis es eine sämige Konsistenz hat, etwas Zucker, Weißweinessig und Salz hinzufügen, bis es euch schmeckt.

Avocadopaste:

1 reife Avocado von der Schale und dem Kern ablösen und mit 2 El Zitronensaft und 1 Tl Salz grob zerkneten

Paprika:
1 rote Paprika in kleine Stücke schneiden

Sour cream oder saure Sahne (150 g) mit folgenden Gewürzen anreichern:

Thymian, Kreuzkümmel, Chili, Koriander, Salz, Paprika, Rosmarin und Bockshornklee. Von jedem Gewürz einen Viertel Teelöffel.

Tomaten:

2 mittlere Tomaten in Würfel schneiden, 1 kleine Zwiebel schneiden, grobes Salz und gemahlenen Pfeffer hinzufügen.

Schwarze Bohnen - Pinto Beans:

1 Dose schwarze Bohnen gut abspülen

Zitronenreis:

Ich habe für meine Burritos diesen Reis gewählt. Man kann da seiner Fantasie freien Lauf lassen und ihn evtl. auch mit mexikanischen Gewürzen genießen, wie ihr wollt!

2 Tassen Reis (Vollkorn- oder Parboiledreis) und 3 Zitronenblätter, ersatzweise Zitronenzesten, 1 Tl Salz, 1 Tl Öl

Den Reis mit 4 Tassen Wasser, dem Öl, den Zitronenblättern und dem Salz kochen, bis er gar ist, ungefähr 20 Min., bis ihr kein Wasser mehr seht.

Legt jetzt eine Tortilla auf Alufolie, bestreicht den Maisfladen mit mit der Mojo verde, verteilt die zerkleinerte Avocado darauf, fügt dann 3 El von den zerkleinerten Tomaten hinzu, darüber ungefähr 3 El Reis, dann 3 El schwarze Bohnen und ganz zum Schluss die gewürzte sour cream.

Schlagt die gefüllten Tortillas von der Längsseite an beiden Seiten ein, dann die beiden Enden darüber. Alles schnell und fest in Alufolie packen, damit euer Burrito in Form kommt.
Dazu schmecken gut selbst hergestellte Dips. Heute nehme ich dazu Guacamole.


Guacamole

1                           weiche Avocado   
2 El                      Zitronensaft     
1/2                       Chilischote, rot                  
1                           Tomate                 
1 El                      saure Sahne
2 Tl                      Olivenöl
1/2 Bund            Koriander               
1                            kleine Zwiebel       
2                           Knoblauchzehen 
1 Tl                       Salz
1/2 Tl                   schwarzen Pfeffer
etwas                   Zucker 


Die Avocado von der Schale und dem Kern befreien, leicht mit einer Gabel zerdrücken, Knoblauch pressen, Zwiebeln ganz klein hacken und das Ganze mit Zitronensaft unterheben, Pfeffer, Salz, Öl und Zucker dazugeben, Chilischote in Ministücke schneiden, Tomaten von den Kernen befreien und kleinschneiden, ebenfalls unterheben, die saure Sahne unterrühren und anschließend den feingeschnittenen Koriander dazugeben. Falls ihr Koriander nicht mögt, einfach durch glatte Petersilie ersetzen.

In eine dekorative Schale füllen, mit Kräutern, Zitrone und kleinen Chilistücken verzieren.
Sour cream oder eine scharfe Salsa schmeckt auch toll dazu.

Der Aufwand lohnt sich und ihr werdet den Burritos sicher in eurer Rezeptsammlung einen schönen Platz geben!













Lichtquelle, ein besonderes Quellwasser

Ich habe ein ganz tolles Quellwasser gefunden, das mir das Trinken etwas "versüßt":

Von St. Leonhards gibt es 6 unterschiedliche Sorten.
 
Ich habe mich für die "Lichtquelle" entschieden.
Es ist natriumarm und aus einer artesischen Tiefenquelle.
Das lebendige Wasser wird ohne den Einsatz von ozonangereicherter Luft abgefüllt.

Das Quellwasser findet ihr im REWE Supermarkt zu einem erschwinglichen Preis.

Ich genieße meine "Lichtquelle" in einem besonderen Glas.


Donnerstag, 7. April 2011

Physik und Spiritualität

Diese beiden Wörter würden wir doch nie in Verbindung bringen.
Physik ist logisch, klar definierbar, wissenschaftlich.
Spiritualität hingegen ist nicht greifbar, subjektiv, vielleicht sogar für manche unlogisch.
Nicht aber für Albert Einstein. 
Albert Einstein, unser revolutionärer Wissenschaftler, hat beide "Worte" gelebt. Er hatte die Fähigkeit, sein Leben in vollen Zügen zu genießen.
Er war ein spirituell denkender Mensch, der seine Existenz Gottes in der Schlichtheit und Schönheit der Natur fand.
Und er hat das Staunen darüber auch als Wissenschaftler nicht verloren.

Wird man nicht von logisch denkenden Menschen auf die etwas andere Schiene geschoben, wenn man über Spiritualität spricht?

Dieses Thema hat leider für manche Menschen immer noch etwas Befremdliches.
Ist es nicht so mit allen Dingen, die man nicht kennt und nicht kennenlernen möchte?
Viel zu leicht wird es aus purer Bequemlichkeit weggedrängt und belächelt.
Aber spirituell zu leben und zu fühlen ist eine Kostbarkeit, die jedem auf dieser Erde nichts Unlogisches oder Fremdes  mehr sein sollte.
Es gibt Geborgenheit, Verständnis, Wärme und den Sinn des Daseins, das kann ich aus eigener Erfahrung weitergeben.

Sich nur mit vielen Dingen zu betäuben, um das eigene ICH nicht spüren zu müssen, macht uns haltlos.

Sein eigener Freund sein zu können und zu beobachten und dankbar zu bleiben, das ist für mich die Essenz des Lebens.
Ich habe wirklich kein leichtes Leben gehabt, viel musste ich lernen und so manche Krise bewältigen, aber durch mein spirituelles und esoterisches Denken wurde mir alles erleichtert.

Oft habe ich mir die Frage gestellt, was wirklich glücklich macht und herausgefunden, dass es nicht die materiellen Dinge im Leben sind.
Ich hörte einmal eine wahre Geschichte, dass die Freundin einer meiner Freunde immer teure Taschen kaufen musste, um ihre Depressionen zu heilen.
Wie viele Taschen musste sie kaufen, bis sie hoffentlich erkennen durfte, dass das keine Heilung bedeuten kann?

Glück ist so anspruchslos, so klein. 

Liebe und Achtsamkeit haben mein Leben gefüllt und mir viele glückliche Momente gegeben.
Dankbarkeit ist mein ständiger Begleiter.

 In dieser wunderbaren Welt leben zu dürfen, Kinder zu haben, gesund zu sein!
Dankbarkeit zu fühlen, die wunderschönen Blumen und Pflanzen sehen zu dürfen, oder ein kleiner Augenblick, einen munteren Vogel beim Plantschen beobachten zu können.
Den Sonnenaufgang und den Sonnenuntergang erleben zu dürfen, dankbar zu sein, alte Menschen und Kinder beobachten zu können, dafür zu danken, neugierig zu bleiben und dadurch an allem auf dieser Welt teilzuhaben.

Durch die Scheidung meiner Eltern gab es keinen Kontakt mehr zu meinem Vater.
Ich habe ihn unendlich geliebt und dieser Verlust hat sich durch mein gesamtes Leben gezogen.
Er hat eine neue Familie gefunden und ich konnte nie verstehen, warum er mich nicht mehr wollte. Ich war doch sein Kind, er hat mich doch immer geliebt.
Ich habe es nie aufgegeben, zu hoffen, zu beten, zu schreiben, aber es kam nie eine Resonanz von ihm.
Nach 30 Jahren, als ich die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben hatte, war eine Nachricht auf meinem Anrufbeantworter:
" Hier ist dein Papa, ich weiß, dass du mich lieb hast und ich habe auch nie aufgehört, an dich zu denken."
Ich bin fast zusammengebrochen.

Diese lange Zeit des Wartens hatte keinen Groll, keine Wut bei mir hinterlassen.

Ein inniges Jahr durfte ich mit meinem über alles geliebten Vater noch erleben und ich spürte so oft die Frage, die er mir stellen wollte, aber ich habe ihm still vergeben und das hat ihm eine unendliche Schwere genommen. 

Vielleicht war diese Zeit deshalb so intensiv, weil es eine besondere Zeit für uns war.

Die Liebe zu ihm ist immer noch so stark und ich weiß, dass er sein Versprechen, das er mir in seinen letzten Stunden gegeben hat, eingehalten hat. "Kleinerle, ich lasse dich nie allein!"

Dieses tiefe Wissen gibt mir die Geborgenheit und den Schutz und das Vertrauen an jedem einzelnen Tag.

Die Fotos sind ein kleiner Gruß aus meinem Frühlingsgarten